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Tristan – Berlin zeigt Zähne

Tyrannosaurus rex ist der Superstar unter den Dinosauriern. Von 1902 bis heute wurden in Nordamerika etwa 50 Exemplare entdeckt, keines davon vollständig. Das Museum für Naturkunde zeigt nun eines der am besten erhaltenen Skelette weltweit. Von rund 300 Knochen sind bei ihm 170 erhalten, damit liegt es auf Platz drei dieser Liste.

Tristan und Otto – die Söhne der beiden Eigentümer sind Namenspaten des T. rex – wird dem Museum in den nächsten Jahren kostenlos für Forschung und Präsentation zur Verfügung gestellt. Er stammt aus der Hell Creek Formation in Montana und wurde 2010 entdeckt. Die Bergung und Konservierung dauerte vier Jahre.

Seit Januar 2015 wurde am Naturkundemuseum intensiv an Ausstellung und Forschungsprogramm rund um den künftigen Publikumsliebling gearbeitet, der ab dem 17.12.2015 für alle Besucher zu sehen ist. Gleichzeitig wird Tristan Otto mit modernsten Methoden über die nächsten Jahre untersucht. Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit werden nach und nach in die Ausstellung einfließen.

Während der Arbeiten zu den Ausstellungs- und Forschungskonzepten ist ein Begleitbuch entstanden, das im Museumsshop erhältlich ist.

Hinweis: In den Saurierausstellungen werden real anmutende Animationsfilme mit Jagdszenen von Sauriern gezeigt, die Kinder erschrecken könnten.

Tristan Otto

Tristan Otto ist das bisher einzige Originalskelett eines T. rex in Europa. Das zwölf Metern lange und 4 Meter hohe tiefschwarze Skelett des Raubsauriers aus der Oberkreidezeit wurde 2010 in Montana, USA, in der Hell Creek Formation gefunden und ist in Privatbesitz. Es zählt zu den am besten erhaltenen Tyrannosaurus rex Exemplaren weltweit und wird am Museum für Naturkunde Berlin von einem Team von Wissenschaftlern beforscht.

Mehr über Tristan Otto

Ausstellung

Die Ausstellung „Tristan – Berlin zeigt Zähne“ nimmt den Besucher mit auf eine abwechslungsreiche Forschungsreise rund um den Tyrannosaurus rex. Im Mittelpunkt steht „Tristan Otto“ das bisher einzige Originalskelett eines T. rex in Europa. Mit seinen zwölf Metern Länge ist der Raubsaurier das Highlight der Präsentation. Außergewöhnliche Medienstationen und Originalobjekte erzählen spannende Geschichten rund um den Fund und die Erforschung des bekannten Raubsauriers aus der Oberkreidezeit. Als innovativer Begleiter steht für den Ausstellungsbesuch die Tristan-App zur Verfügung.

Welche Fragen beschäftigen die Forscher? Welche neuen Erkenntnisse erhoffen sich die Wissenschaftler aus den versteinerten Knochen, die mehr als 65 Millionen Jahre alt sind? Und was verraten diese uns über das Leben von Tristan? Die Ausstellung ist ein einzigartiges Experiment: Mit den Ergebnissen des Forschungsprogramms wird die Ausstellung über die kommenden Jahre wachsen und die Besucher auf dieser Unternehmung mitnehmen. Seien Sie dabei.

Mehr über das Ausstellungsprojekt

Forschung

Bisher wurden etwa 50 Exemplare von Tyrannosaurus rex entdeckt. Jedes neue Exemplar ist für die Wissenschaft interessant – es trägt individuelle Spuren und liefert weitere Informationen, die das Wissen um T. rex und ein längst vergangenes Ökosystem erweitern.

Das Forschungsprogramm rund um Tristan Otto konzentriert sich auf fünf Schwerpunkte:

  • Anatomie - Die genaue Untersuchung und Beschreibung der Originalknochen
  • Paläöpathologie - Die Untersuchung von Verletzungen und Krankheitsbildern
  • Funktionelle Morphologie - Die Klärung verschiedener Fragen rund um die Fortbewegung und motorischen Fähigkeiten
  • Paläoökologie - Die Rekonstruktion des Ökosystems in dem Tristan lebte
  • Taphonomie - Die wissenschaftliche Auswertung von Informationen rund um die Einbettung des Fossils

 

Mehr zur Forschung rund um Tristan

Film ab!

Ein Kamera-Team des rbb hat das Projekt "Tristan - Berlin zeigt Zähne" exklusiv begleitet. Daraus ist ein mitreissender Film und eine spannede Webdoku entstanden.

Erfahren Sie hier mehr darüber

"Tristan - Berlin zeigt Zähne" ist eine Ausstellung des Museum für Naturkunde.

In Kooperation mit


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